Augenlasern – Fragen & Antworten

Hier finden Sie die Anworten zu den am häufigsten gestellten Fragen zum Thema Augen lasern lassen

Sicherheit des Augenlaserns

  • Wie sicher ist es, sich die Augen lasern zu lassen?

    Die kurze Antwort lautet: Äußerst sicher

    Eine Augenlaser-Behandlung ist ein chirurgischer Eintriff und birgt als solcher ein Komplikationsrisiko. Dieses Risiko ist beim Augenlasern allerdings minimal. Die Komplikationsrate beträgt weniger als 1% und ein Großteil davon kann bereits mit einfachen Anwendungen, zum Beispiel mit dem Gebrauch von Augentropfen nach dem Augenlasern, behoben werden. Optical Express bietet in allen Zentren nur die fortschrittlichste Augenlaser-Technologien an und die mit uns kooperierenden Augenärzte gehören zu den erfahrensten weltweit.

  • Welche Risiken hat das Augenlasern? Kann man durch Augenlasern blind werden?

    Die kurze Antwort lautet: Nein, durch eine Augenlaser-Behandlung können Sie nicht erblinden.

    Der Laser behandelt die Hornhautoberfläche, wobei eine Verletzung von Sehnerv, Linse oder Netzhaut ausgeschlossen werden kann. Wie bei jeder Behandlung gibt es ein Infektionsrisiko, welches durch engmaschige Kontrolltermine und der Gabe von Medikamenten vorgebeugt wird. Es kann zu einer leichten Über- oder Unterreaktion des menschlichen Gewebes im Heilungsverlauf kommen, was durch eine Nachbehandlung korrigiert werden kann. Bei der ärztlichen Voruntersuchung werden Sie über alle bestehenden Augenlaser-Risiken umfassend aufgeklärt.

  • Kann der Laserstrahl das Auge beschädigen?

    Die kurze Antwort lautet: Nein

    Augenlasern kann das Auge nicht beschädigen. Der Laserstrahl führt einen schonenden Abtrag des Hornhautgewebes durch. Die Augenlaserbehandlung erfolgt computergesteuert und wird immer vom Augenarzt und den Assistenten per Mikroskop und Monitor kontrolliert. Der Ablauf kann zu jedem Zeitpunkt unterbrochen und auch wieder aufgenommen werden. Der Laser ist außerdem mit einem sogenannten Eyetrackersystem ausgestattet, das dafür sorgt, dass die zu behandelnde Zone immer im Zentrum des Auges liegt. Falls man während der Behandlung das Auge bewegt, steuert der Eyetracker den Laser automatisch nach oder unterbricht die Laserbehandlung.

  • Was sind Nebenwirkungen von Augenlaserbehandlungen?

    Die kurze Antwort lautet: Vorübergehende Blendempfindlichkeit und Trockenheit

    Nach der Behandlung kann es zu leichten Beeinträchtigungen der Sehleistungen kommen, die in der Regel unerheblich und vorübergehend sind (z.B. eine vermehrte Blendempfindlichkeit – vor allem nachts, die Wahrnehmung von ringförmigen Lichtreflexen um Lichtquellen oder eine reduzierte Sehschärfe in der Dämmerung). Gelegentlich tritt auch ein vorübergehendes Fremdkörpergefühl (Trockenheit) im behandelten Auge auf. Sehr selten kann eine ungefährliche Augeninnendruckerhöhung erfolgen. Das Gefühl der trockenen Augen kann ebenfalls vorübergehend verstärkt sein.

  • Können eventuell Dauerschäden auftreten?

    Die kurze Antwort lautet: Komplikationen werden durch ein gründliches Nachsorgeprogramm vermieden

    Engmaschige Kontrollen nach dem Augenlasern garantieren eine frühzeitige Erkennung und Vermeidung von eventuellen Komplikationen von Augenlaser-Behandlungen, in erster Linie auch von Entzündungen, die dann durch den Einsatz von Antibiotika gut behandelbar sind. Besonders wichtig sind diese Nachuntersuchungen bis zum Abschluss der ersten Heilungsphase nach circa zwei bis etwa vier Tagen. Äußerst selten kann eine Trübung der Hornhaut durch Vernarbung als Folge von Entzündungen auftreten. Diese Störung verschwindet im Allgemeinen nach einiger Zeit wieder, kann jedoch auch im Rahmen einer Nachbehandlung mit dem Laser entfernt werden.

  • Was kann im schlimmsten Fall passieren?

    Als seltene aber mögliche Effekte der Laserbehandlung sind zu nennen:

    – Es wird nicht die volle Korrektur der Fehlsichtigkeit erzielt.

    – Durch einen zu starken bzw. schwachen Behandlungseffekt kann es zur Über- oder Unterkorrektur des Auges kommen.

    Mögliche Abweichungen von der Idealrefraktion können mittels Korrekturbehandlung ausgeglichen werden.

  • Sind Spätfolgen von Augenlasern bekannt?

    Die kurze Antwort lautet: Nein

    Spätfolgen sind nach heutigem Stand (20 Jahre Erfahrung und weltweit 20 Millionen Behandlungen mit Augenlasern) der Erkenntnisse ziemlich unwahrscheinlich und nicht zu erwarten, allerdings auch nicht 100%ig auszuschließen.

Vor dem Augenlasern

  • Wie lange muss ich vor der Untersuchung auf meine Kontaktlinsen verzichten?

    Die kurze Antwort lautet: 24 Stunden vor dem Augenlaser-Check, bei weichen Kontaktlinsen drei Tage und bei harten 4 Wochen vor der Voruntersuchung

    Da Kontaktlinsen Ihre Hornhaut vorübergehend verändern können, sollten diese mindestens 24 Stunden vor dem kostenlosen Augenlaser-Check nicht mehr getragen werden. Zur Vorbereitung auf die ausführliche Voruntersuchung verzichten Sie bitte mindestens 4 Wochen auf harte Kontaktlinsen und drei Tage auf weiche Linsen. Nur so ist ein auswertbares Messergebnis und eine optimale Behandlung gewährleistet.

  • Entspricht die Voruntersuchung einem regulären Augentest?

    Die kurze Antwort lautet: Nein, die Voruntersuchung für die Augenlaser-Behandlung ist viel gründlicher

    Es findet eine ausführliche Beratung über Ihre visuellen Anforderungen und Ihren aktuellen Gesundheitszustand sowie eine umfassende Augenuntersuchung statt. Diese Untersuchung beinhaltet alle allgemeinen Augentests sowie eine detaillierte Analyse der Form und Dicke der äußeren Schicht des Auges (der Hornhaut), sowie eine erweiterte Prüfung des inneren Auges (der Netzhaut).